MEDICAS - Die Kamera zur Erkennung von Risikogruppen

(nicht für den Einsatz mit Drohnen geeignet, aber in der aktuellen Situation stationär hilfreich)
Die Messung der menschlichen Körpertemperatur ist eine messtechnisch anspruchsvolle Anwendung.
In der Industrie kann ein geringfügiger Temperaturmessfehler (z. B. +2 ° C) normalerweise nicht zu kritischen Fehlalarmen führen und, was noch schlimmer ist, das Risiko eine infizierte Person zu übersehen.
Dies gilt jedoch nicht für die Messung der Körpertemperatur des Menschen. Zum Beispiel ist die Temperatur 37 ° C und 39 ° C in Bezug auf die Körpertemperatur eine sehr unterschiedliche Situation (ja, es ist einfach der Unterschied zwischen einer gesunden und einer kranken Person).

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Die Standardungenauigkeit der Infrarotkamera für thermodiagnostische Zwecke beträgt ± 2 ° C bei 35 ° C (d.h. bei einer Temperatur von 35 ° C; mit zunehmender Temperatur steigt die Unsicherheit normalerweise an).

Dies ist eine Messunsicherheit, die beispielsweise bei WIRIS Pro-Wärmebildkameras häufig auftritt (diesen Wert finden Sie jedoch bei praktisch allen Herstellern) und die definitiv nicht geeignet ist. Technisch ist es ohne kontinuierliche Schwarzkörperkalibrierung nicht möglich, eine bessere Genauigkeit bei der Langzeitmessung zu erzielen! Aus diesem Grund wurde die Infrarotkamera Workswell MEDICAS für die Messung der Körpertemperatur zu einem Zeitpunkt entwickelt, an dem das Risiko einer Pandemie besteht.

Auflösung, Entfernungsmessung und Fehler

Die Auflösung des Infrarot ist für eine genaue Temperaturmessung sehr wichtig. Dies ist darauf zurückzuführen, dass Workswell MEDICAS eine Auflösung von 640 × 512 Pixel mit einem Sichtfeld von 45 ° x 37 ° (f = 13 mm) bietet.

Wenn die Temperatur der zu messenden Oberfläche größer als die Umgebungstemperatur ist, steigt der Messfehler im Allgemeinen mit zunehmender Entfernung an. Deshalb ist die Auflösung der Wärmebildkamera entscheidend für eine genaue Messung.

Mit Workswell MEDICAS beträgt der optimale Abstand zum Messobjekt 5 - 12 Meter mit einer Abschirmfläche von 4,1 x 3,3 m bis 9,9 m x 8 m.

WIE FIEBER-ERKENNUNG FUNKTIONIERT

Wenn die menschliche Temperatur (gemessen an der Oberfläche) 37 ° C überschreitet, kann dies eine Überhitzung des Körpers oder eine Abwehrreaktion des Immunsystems auf die Infektion des Organismus sein (hier kann die Oberflächentemperatur bis zu 4 ° C ansteigen). dh bis 41 ° C). In Anbetracht des Vorstehenden ist klar, dass das System nicht spezifisch für Coronavirus gedacht ist, sondern im Allgemeinen dazu beiträgt, Menschen mit Fieber als Folge jeder Infektion zu identifizieren (ob relativ harmlos oder so schwer wie SARS, MERS, Ebola, Vogelgrippe usw.) .).

Obwohl es der Infrarotkamera natürlich nicht möglich ist, Infektionen in der nicht symptomatischen Phase der Krankheit zu erkennen, hilft das Auffinden von Personen mit klinischen Manifestationen der Krankheit, den Infektionsdruck in der Bevölkerung zu verringern.

SCREENING VON INFEKTIONSKRANKHEITEN

In Verbindung mit einem Anstieg der Hautoberflächentemperatur kann die Wärmebildkamera verwendet werden, um praktisch alle Arten von viralen (Standardgrippe oder beispielsweise Wuhan-Virus, Sars) oder bakteriellen Erkrankungen (häufige Angina, aber auch beispielsweise EBOLA) beim Menschen (Schweinegrippe) zu erkennen , SARS, Coronavirus, H5N1, Vogelgrippe usw.).

Die Wärmebildkamera kann Temperaturänderungen von 30 mK (0,03 ° C) aufzeichnen. Die Bestimmung der Temperaturänderung bei einer kranken Person (im Vergleich zu einer Referenz-Blackbox) von 1 ° C ist eine relativ einfache Angelegenheit, selbst unter Berücksichtigung aller denkbaren Unsicherheiten. Zur automatischen Erkennung kann die ISOTHERM-Funktion verwendet werden, die auf eine Alarmtemperatur eingestellt ist.